Vor dem E5 wurde meine inzwischen verschlissene Haglöfs Hardshell gegen eine Marmot PreCip Hardshell getauscht.

Dieses Leichtgewicht wiegt nur knapp 400g und ist sehr klein zusammenrollbar. Sie ist hergestellt aus Nylon Ripstop mit spezieller PreCip DryTouch PU Beschichtung (günstig herstellbar und  zudem eine ziemlich interessante und funktionale Technologie – jetzt NanoPro genannt). Mit getapten Nähten, langen Unterarmreißverschlüssen zur Belüftung und zwei großen, hoch angesetzten Taschen war (und ist) sie der perfekte Begleiter.

Ausstattung

Die PitZips (Unterarmreißverschlüsse) und Taschen haben Windschutzleisten, der Hauptreißverschluss ist sogar doppelt geschützt. Mit einem Druckknopf wird er unten verschlossen und über die ganze Länge per Klett fixiert, um oben in einem Kinnschutz zu enden. Die Einstellmöglichkeit der Kapuze besteht aus einer Kordel, die am Rand der Kapuze durchläuft und am Kragen fixiert werden kann. Die Volumeneinstellung der Kapuze wird per Klettverschluss am Hinterkopf geregelt. Die Armbündchen sind auf der einen Seite elastisch, die andere Seite kann per Klett fixiert werden und schließen so sauber am Arm ab.

Natürlich hielt sie Regen ganz gut ab (15.000mm Wassersäule) und schützte vor Wind und Wetter. Die PreCip ist hinten circa zehn Zentimeter länger, dadurch ist der untere Rücken gut geschützt und ein Hochrutschen wird verhindert. Außerdem kann der Saum der Jacke mit einer Kordel eng an den Körper heran geschnürt werden.

Die PreCip ist im Angel-Wing-Movement Schnitt gehalten. Im Grunde bedeutet das: sie ist weit genug geschnitten, dass sie, zum Beispiel beim Klettern auch bei langen Zügen, also wenn man sich streckt, nicht aus dem Klettergurt rutscht. Sie macht alle Bewegungen mit, ohne dass sie rutscht oder zu eng ist und so die Bewegung einschränkt. Außerdem passt immer noch ein dickes Fleece oder eine dünne Daunenjacke darunter.

Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität ist dem Preis angemessen. Natürlich gibt es deutlich atmungsaktivere Membranen, allerdings ist das für die meisten Einsätze in Feld, Wald und Wiese und sogar bei leichten Wanderungen am Berg unnötig. Durch die Belüftungsmöglichkeiten kann man bei der PreCip, falls es doch mal schweißtreibender zugeht, gut nachhelfen und zusätzlich Belüften.

Fazit

Einzig die Kapuze ist nicht wirklich perfekt geschnitten, bei Kopfdrehungen kommt es schnell zur Sichtfeldeinschränkung, und ein Helm wird auch nicht darunter passen. 

Ein weiterer Minuspunkt könnten die fehlenden Verstärkungen an den Schultern sein, der Rucksack wird den Stoff an diesen Stellen wohl früher oder später durchscheuern.

Aber dennoch, für dieses kleine Geld eine super Jacke!

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