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    Die Vorteile vom Wandern

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    Die Vorteile vom Wandern

    Für viele Sportarten, die im Freien stattfinden, benötigt man spezielles Equipment und möglicherweise auch Vorkenntnisse. Dabei gibt es eine Freizeitbeschäftigung, die jeder von uns, egal ob jung oder alt, ohne weiteres ausführen kann – Wandern. Das beste: Belohnt wird man nicht nur mit herrlichen Aussichten, sondern auch einer besseren Kondition und einem längeren Leben. In diesem Beitrag geht es um die konkreten Vorteile der natürlichsten und schönsten Aktivität der Welt.

    Das Fitness-Level anheben

    Nur eine Stunde Trekking kann je nach Ansteigung und Gewicht des Rucksacks weit über 500 Kalorien verbrennen. Wanderwege sind häufig fußschonender als Asphalt oder Beton, sodass Knöchel und Knie im Vergleich zum Joggen oder Laufen geschont werden. Bei einer Wandertour durch die Berge fallen die Ergebnisse auf der Waage sogar noch besser aus: Es werden nicht nur jede Menge Kalorien verbraucht, sondern auch die Höhe an sich beschleunigt die Gewichtsabnahme. Wandern wirkt sich auch positiv auf den Blutdruck und Cholesterinspiegel aus. Wer regelmäßig durch die Natur streift, vermindert so die Gefahr von Herzkrankheiten, Diabetes oder Schlaganfällen. Das Bergab-Wandern gilt sogar als doppelt effektiv und das gerade in Bezug auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels und die Verbesserung der Glukosetoleranz.

    Die mentale Stärke fördern

    Menschen, die regelmäßig wandern, leiden seltener an Depressionen und schätzen sich im Allgemeinen als glücklicher ein. Viele Studien belegen, dass Wandern eine regelrecht therapeutische Wirkung auf das Gemüt hat. Von Depressionen Betroffene können sogar dazu inspiriert werden, einen aktiveren Lebensstil zu führen. Auch professionelle Sportler, egal ob sie für die Bundesliga oder amerikanische NFL spielen, machen sich die positiven Effekte des Wanderns zunutze. Der FC Bayern München-Spieler Javi Martínez sowie einige Football-Spieler sammeln durch das Wandern neue Kräfte und Energie, um ihre Leistung auf dem Spielfeld anzuheben. Mit einem ausgeglichenen Trainingsplan und neuer, mentaler Stärke können so die bekannten NFL-Spieler der Kansas City Chiefs Gegner wie die Baltimore Ravens auf dem Feld schlagen.

    Das praktische Ganzkörpertraining

    Wandern wirkt sich nicht nur positiv auf die physische und seelische Gesundheit aus, sondern formt auch den gesamten Körper. Besonders Beine und Po profitieren vom Auf und Ab und werden mit jedem Schritt in Form gebracht. Wer auch seine Arme trainieren möchte, sollte sich ein Paar Trekkingstöcke zulegen. Diese fördern gleichmäßige Armbewegungen, entlasten Knie und Gelenke und helfen auch bei einem aufrechteren und sichereren Gang. Klettert man über Felsen und Gestein erfordert dies ein hohes Maß an Balance, sodass viele Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Trägt man dazu noch einen gut angepassten Wanderrucksack, werden nicht nur Gesäßmuskeln und Oberschenken, sondern auch der Oberkörper optimal herausgefordert.

    Die heilende Wirkung nutzen

    Die Gesundheitsforschung legt nahe, dass die positiven Effekte des Wanderns weit über die kardiovaskuläre Gesundheit hinausgehen und sogar Krebspatienten bei der Genesung helfen können. Eine Studie im „International Journal of Sports Medicine“ (auf Deutsch: Internationales Journal der Sportmedizin) ergab, dass Fernwanderungen die antioxidative Kapazität im Blut von onkologischen Patienten verbessern können, die zur Abwehr von Krankheiten beiträgt. Eine andere Studie zeigte, dass ehemalige Brustkrebserkrankte der Ansicht waren, dass das regelmäßige Wandern erheblich zur eigenen Genesung beitrug und eine wichtige Ergänzung zur Krebsbehandlung darstellte. Darüber hinaus fördert die Zeit in der Natur das seelische Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf die menschliche Psyche aus.

    Kreativität fördern und Bindungen stärken

    Obwohl man auch alleine wandern gehen kann, finden Fernwanderungen oft in Gruppen statt, was nicht nur sicherer ist, sondern meistens auch mehr Spaß macht. Bei langen Wanderwegen, die einen höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen, sollte man sich an das sogenannte Buddy-System halten und mindestens immer eine weitere Person an seiner Seite haben. Viele deutsche Promis, wie zum Beispiel die Moderatorinnen Nina und Julia Meisel nehmen sich regelmäßig gemeinsame Wanderungen vor. Die beiden nutzten die Zeit zusammen unter anderem dafür, um ihre schwesterliche Beziehung zu pflegen. Eine Studie zeigte übrigens auch, dass Menschen, die viel Wandern, im Alltag kreativer sind, eine bessere Aufmerksamkeitsspanne haben und komplexe Probleme schneller lösen können.

    Egal ob Anfänger oder bereits „bewanderte Wanderer“ – Wandern eignet sich für jede Altersgruppe und kann wunderbar an das eigene Fitnesslevel angepasst werden. Fazit: Es ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern trägt auch zum Wohl unserer Seele bei.

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