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    7 Tipps, die ihr beim Waschen von Funktionsbekleidung beachten solltet

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    7 Tipps, die ihr beim Waschen von Funktionsbekleidung beachten solltet

    Gerade bei Outdoor- und Sportaktivitäten wird die Bekleidung nicht gerade geschont: Dreck, Fett, Schweiß und vielleicht auch Blut haften an eurer Kleidung.

    Wenn ihr beim anschließenden Waschen eurer Funktions- und Outdoor-Textilien die folgenden Regeln beachtet, bleiben euch die guten Stücke lange erhalten, ohne dass die Funktionalität Schaden nimmt.

    1. Die allgemeine und wichtigste Regel lautet: Waschen so oft wie nötig, aber so wenig wie möglich! Einerseits können Verschmutzungen die Funktionalität des Materials negativ beeinträchtigen. Andererseits kann auch zu häufiges und vor allem falsches Waschen zu einer Verschlechterung der Funktionsbekleidung führen. An dieser Zwickmühle führt kein Weg vorbei.
    2. Auf keinen Fall solltet ihr Waschzusätze wie Bleiche, spezielle Fleckentferner oder Weichspüler verwenden! Die chemischen Bestandteile dieser Waschzusätze können die Membran eurer geliebten Oberbekleidung vollständig ruinieren.
    3. Statt dessen Spezialwaschmittel verwenden! Hersteller wie Nikwax bieten geeignete Reinigungsmittel für jede Art von Funktionstextilien an. Hiermit könnt ihr nicht viel falsch machen, solange ihr die Hinweise der Hersteller beachtet. Wer sich kein so teures Spezialwaschmittel leisten möchte, weicht auf eine günstige Alternative von zum Beispiel Frosch aus – wichtig dabei ist nur, dass es Flüssigwaschmittel ist, denn Pulver kann Rückstände hinterlassen, welche die Poren verstopfen. 
    4. Niedrige Temperaturen und ein schonendes Waschprogramm wählen: Für die Funktionskleidung sind in Kombination mit dem entsprechenden Waschmittel 30-40°C ausreichend. Höhere Temperaturen können eher Schäden verursachen. Eventuell wascht ihr von Hand oder stellt die Maschine auf ein Schonprogramm ein.
    5. Lasst eure Funktionskleidung an der frischen Luft trocknen! Funktionstextilien sind in der Regel schnelltrocknend, daher könnt ihr die Drehzahl des Schleudergangs und damit die mechanische Belastung durch das Waschen getrost auf ein Minimum reduzieren oder ganz darauf verzichten. Die Kleidungsstücke saugen sich nicht mit Wasser voll und trocknen an der frischen Luft sehr schnell.
    6. Wärme hilft die Imprägnierung aufzufrischen: Ist das Obermaterial der Kleidung wasserabweisend imprägniert, könnt ihr entweder den Schongang eures Trockners oder das Bügeleisen nutzen, um die Imprägnierung zu reaktivieren. Beim Bügeln solltet ihr auf Dampf unbedingt verzichten und am besten ein Handtuch zwischen Bügeleisen und Funktionskleidung legen. Stellt den Trockner oder das Bügeleisen auf die kälteste Stufe, die Fasern sollten nicht zu heiß werden.
    7. Ist eure Kleidung vor allem durch Schweiß und Bakterien belastet? Oder anders gefragt: Riechen die Klamotten einfach nur übel? Legt das entsprechende Kleidungsstück am besten für 24 Stunden in das auf maximale Stufe gestellte Gefrierfach – oder besser – in die Tiefkühltruhe. Die im Gewebe lebenden, den Geruch verursachenden Bakterien sterben bei den kalten Temperaturen ab.

    Wenn ihr diese simplen Tipps und Tricks beim Waschen beachtet, werdet ihr definitv länger Freude an den Kleidungsstücken haben. Und gerade wenn ihr ein paar Hundert Euro für die Kleidungsstücke ausgegeben habt, solltet ihr bei den Wasch- und Pflegemitteln nicht allzu geizig sein. Solche falsche Sparsamkeit rechnet sich auf Dauer nicht.

    Bergleben.de geht auch auf die Pflege sonstiger Ausrüstung ein.

    Photo: freestocks.org

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