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Hinter den Kulissen auf der Eurobikemesse 2015 in Friedrichshafen

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Aus der Küche von Electra… 

Eigentlich berichten wir Euch von unseren Erlebnissen und neuen Entdeckungen, die wir auf Messen an den Ständen und dem Rahmenprogramm machen, doch diesmal betrachte ich es von der anderen Seite: und zwar direkt aus der Küche von Electra.​   

Die Electra Bicycle Company wurde 1993 in Kalifornien gegründet und entwirft nun über 20 Jahre stylische Räder. Das Fahrrad ist hier nicht mehr nur ein einfaches Fortbewegungsmittel, die Marke wird gelebt und bringt einen neuen urbanen Lifestyle mit sich. Ehrlich gesagt kannte ich die Räder bis dato noch nicht, da ich meist im Gelände und daher auf Mountainbikes unterwegs bin. Doch durch meinen kleinen Nebenjob im „Supportteam von Electra“ konnte ich mich schnell für die entspannten Stadtcruiser begeistern. Gleich auf den ersten Blick war ich von den Radaccessoires und dem passenden Zubehör begeistert. Man kann nicht nur auf einem Electrabike sitzen, sondern sich aufwändig designte Klingeln, Radkörbe, Griffe und sogar passende T-Shirts und Mützen dazu kaufen - damit das „Electra-Feeling“ vollkommen ist!

Die charakteristischen Cruiser haben eine geschwungenen Rahmen und teilweise sehr ausgefallene Designs. Der gesamte Messestand wurde schwarz ausgekleidet, so dass die große Farbauswahl der Räder noch fröhlicher wirkte und Lust auf Mehr machte. Draussen konnte jeder Besucher die verschiedenen Radtypen von Electra einmal Probe fahren. Bei 30 Grad im Schatten mussten wir in der Pause gleich das Tandem ausprobieren. Wir saßen beide zum ersten Mal auf einem so langen Rad und taten uns anfangs noch schwer in engen Kurven zwischen den LKWs der Messe durch zu schlängeln. Und als wir dann beide kräftig in die Pedale treten, sind wir überrascht wie schnell man zusammen beschleunigen kann =D! 

Überzeugt hat uns zum entspannten Fahren dann das Modell Townie – ein bequemer Cruiser für die Stadt. Mit drei Gängen, Schutzblechen und LED Lichtern genau das Richtige für entspannte Ausflüge ohne größere Steigungen. Der Lenker wirkt breit und die Sitzposition ist leicht zurückversetzt, so dass man eher nach vorne, als rein nach unten tritt. Dadurch stellt sich ein sehr lockeres und gemütliches Fahrgefühl ein – „wie ein bisschen Urlaub auf dem Rad“.

Meine Aufgabe war es das ganze Electrateam und die Standbesucher mit leckerem Frühstück, einem Mittagessen, nachmittags mit Snacks und Drinks zu versorgen. Denn nur wer gut isst und trinkt, hat auch genügend Energie sich einerseits auf die vielseitige Auswahl an Fahrradtypen einzulassen und sich andererseits um die zahlreichen Interessenten zu kümmern und sie ausführlich zu beraten. Unser wunderbares Supportteam bestand aus 4 motivierten Mädels, die selbst auf 8m² die schmackhaftesten Mahlzeiten zauberten. Wir hatten viel frische und gute Zutaten zur Verfügung und alle Freiheiten was wir darauf zaubern wollten. Wir waren an den drei Fachbesucher- Tagen dort und merkten deutlich, wie sich am letzten Tag nicht nur Electrakunden, sondern auch andere hungrige Gäste an unserem Mittagessen erfreuten =D.

So eine gute und frische Küche spricht sich eben schnell auf der Messe herum! Während es an anderen Ständen die altbekannte Wurst mit Ketchup gibt, verteilen wir ein grünes Hühnchencurry mit Reis, frischen Paprika, grünen Bohnen, Koriander und Minze.  Nur was mich auf Messen leider immer wieder stört, sind die Mengen an Müll die innerhalb kürzester Zeit an jedem einzelnen Stand erzeugt werden. Das fällt mir jetzt noch mehr auf, als ich es bisher als Messebesucher wahrgenommen habe.

Auch unser Essen wird in Plastiktellern mit Plastikbesteck verteilt. Dafür sollte man sich in Zukunft umweltfreundlichere Lösungen wie beispielsweise essbare Schalen überlegen. Sicher ist das Spülen von Geschirr bei solch kleinen Küchen und wenig Wasseranschlüssen kein einfaches Problem. Trotzdem hoffe ich, dass das Müllproblem durch strengere Regeln seitens der Messe bezüglich Müllmenge oder durch alternative Geschirrideen schnellstmöglich gelöst wird.

Da Electra auch E-Bikes herstellt, gab es auch einen E-Bikestand im Freien. Auch das Team versorgten wir zwischendurch bei der Hitze immer wieder mit kühlen Getränken und Obst. Auf dem Weg dahin und während wir Flyer für die legendäre „Elektra-Party“ verteilten, konnte ich kurze Blicke auf die Neuheiten der Messe werfen. Begeistert war ich von der raffiniert, einfachen „Fatbike- Zeltkombination“ am Stand von pinguin. Mithilfe der Zeltausrüstung von AcePac kann man so nach der Tour im Freien schlafen, ohne ein zusätzliches Zelt mitzunehmen. Und wenn jemand nachts die Räder stehlen möchte, merkt man das spätestens wenn einem die Zeltdecke aufs Gesicht fällt….

Ansonsten konnte man einen klaren Trend erkennen: das Fahrrad wird immer mehr zum praktischen Packesel. Egal ob für die Müllabfuhr, als mobile Kaffeemaschine oder für den privaten Jahresurlaub, können die Räder mit intelligenten Pack- und Transportsystemen ausgestattet werden. Es geht einfach alles auf zwei Rädern!

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