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    Wanderung auf dem Küstenweg von Deià nach Sóller

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    Die Tour starten wir in Dieà, einem wunderschönen Örtchen an der Nordwestküste Mallorcas. Wir reisen mit zwei Autos an, lassen eines in Sóllerstehen und fahren gemeinsam mit einem Auto nach Deià.

    Wer nicht allzu spät dran ist, sollte in Deià einen kleinen Abstecher zur Kirche (Iglesia Cementerio) hinauf machen. Von hier hat man einen tollen Blick auf das Dorf und in Richtung Mittelmeer. Der kleine Friedhof hat hier wohl eine der schönsten Ausblicke überhaupt. Unterhalb der Kirche beginnen die Wanderschilder nach Sóller: GR 221.

    Auf dem Carrer d’es Clot verlässt man das Dorf und läuft auf einem Wanderweg mit einigen Steinstufen ins Tal in Richtung Meer hinunter. Man folgt dem Flusslauf des Torrent Major bergab und später läuft man im Schatten entlang alter Olivenbäume. Man kommt wieder auf eine Asphaltstraße die an imposanten Felstürmen vorbeiläuft und am Ende in die wundervolle Bucht Cala de Deià mündet. Es gibt schon mutige Badegäste, die sich vom eiskalten Wasser nicht abschrecken lassen. Um weiter zu laufen, müssen wir wieder ein Stück retour. 

    Links geht es dann weiter bis wir auf einen schmalen Pfad entlang hinauf auf die Klippen der Bucht gelangen. Hier schützt auch ab und zu ein Holzgeländer an den steil abfallenden Klippen. Man folgt diesem Küstenweg bis zu einer Mauer, hier macht man eine Linkskurve bis auf eine größere Plattform. Der Weg geht immer wieder hoch und runter, teilweise ist er am Meer etwas ausgesetzt und man muss auch mal über einen umgestürzten Baum steigen. Ist aber alles gut machbar. 

    Zwischen den Bäumen sollte man dann immer nach den roten Wegpunkten oder den gelben Pfeilen folgen. Denn hier haben sich viele Trampelpfade gebildet, die uns leider oft in Sackgassen führen. Man kommt an einem schönen Picknickplatz vorbei und folgen nach einem Mauerdurchlass dem Mauerverlauf. Der Weg teilt sich und wir gehen rechts hinauf bis zur Kapelle Lluc Alcari. Bis man das Dorf erreicht, sollte man sehr aufmerksam den Wegzeichen folgen. 

    Wir haben den richtigen Weg leider erst nach einem kleinen Umweg entdeckt. Man steigt die Treppen links hinauf und sieht zwei Torsäulen. Auf einer Asphaltstrasse gelangt man nun zur Casa sa Partió. Bevor wir dort sind halten wir uns rechts. Achtung, in einer Linkskurve steht hier rechts ein kleines Steinmännchen, welches einem den Abzweig in den Wald weißt. Nun kann man den richtigen Weg eigentlich nicht mehr verfehlen. Man folgt dem Wanderweg hinauf, durch dichteren Wald. Später läuft man durch lichte Olivenhaine und die Beschilderung funktioniert wieder übergangslos. Gegen Ende geht es dann nur noch bergab in Richtung Sóller. 

    Der Weg führt auf groben Pflastersteinen, eingerahmt von schönen Steinmauern durch viele Felder, Schafswiesen und Olivenhaine. Man kommt auch an einem alten Landgut vorbei, in dem ein nettes Cafe zur Pause einläd. Jetzt an Ostern blühen hier Narzissenvor einem mediterranen Hintergrund aus Olivenbäumen, Palmen und Meer. Danach kommt man an einer größtenteils verfallen Kapelle vorbei. Man läuft weiter geradeaus und folgen dem Wegweißernach Sóller. Über den gepflasterten Camí de Rost gelangen wir auf den asphaltierten Camí des Montreals

    Wir folgen der Asphaltstrasse zu Beginn von Sóller bis zur großen Straße Ma-11. An der Tankstelle biegt man rechts ab und läuft die Straße in Richtung Ortszentrum. Durch kleine verwinkelte Gassen geht es dann bis zur Kathedrale im Herzen von Sóller. Nach einem herrlich erfrischenden Eis fahren wir wieder zum Ausgangspunkt in Deiàund holen das zweite Auto. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann vom Bahnhof Sóllerden Bus oder ein Taxi zurück nach Deiànehmen.

    Literatur:

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