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    Sonntagsspaziergang im Appenzell: auf den Kronberg

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    Sonntagsspaziergang im Appenzell: auf den Kronberg

    Ein Schönwetterfenster verspricht bis Nachmittags Sonnenschein! Das reicht aus, um sich die Beine zu vertreten und für eine kleine Fitnesstour auf den Kronberg (1663m) im schönen Appenzellerland.

    Vom Bahnhof Appenzell aus geht es durch saftige Wiesen mal sanft, mal steiler ansteigend in Richtung Scheidegg. Nach wenigen Minuten komme ich schon gehörig ins Schnaufen und Schwitzen, die letzen Wochen am Schreibtisch machen sich ganz offensichtlich bemerkbar. Außerdem ist es ziemlich heiß – für mich ist das der heißeste Tag bisher in diesem Jahr (gut, außer in Valparaiso, da war es doch heißer).

    Langsam schnaufend steigen wir an und sind froh, bald ein kühles Wäldchen zu erreichen. Weiter, immer weiter, zieht sich der Weg hinauf, die ersten 600 Höhenmeter sind bald geschafft. Oben am Kamm, wenige Kilometer weiter, durchquert man ein kleines Hochmoor, am Grillplatz tummeln sich gut gelaunte Gruppen. Der Weg ist, bei diesem Wetter, gut begangen, aber nicht überfüllt.

    Auf und Ab geht es zur Kapelle St. Jakob. Hier rasten wir kurz und legen aus Steinen ein “&” aus – unser Support für die DKMS Kampagne. Von St. Jakob aus ist es noch ungefähr eine halbe Stunde und der Gipfel ist erreicht! Oben schauen wir den Gleitschirmfliegern zu, wie sie das korrekte Abheben lernen. Per Funk bekommen sie Anweisungen vom Lehrer, wir finden das ziemlich spannend und lassen uns zu einem zünftigen Vesper nieder.

    Viel später hätte es nicht sein dürfen, denn drüben im Alpstein zieht es mächtig zu, tief hängen und grollen dunkle Gewitterwolken. Wunderbar anzuschauen, aber so richtig Lust auf einen nassen und rutschigen Abstieg haben wir auch nicht. Es frischt merklich auf, wir verziehen uns auf einen schnellen Kaffee ins Bergrestaurant. Käseduft, Quöllfrösch, Kaffee. Hach, wie schön ist doch das Appenzell!

    Zügig steigen wir nördlich ab, nach knapp zwei Stunden erreichen wir Jakobsbad und steigen müde, aber zufrieden in den Zug. Wir sitzen kaum, beginnt es dicke, schwere Tropfen zu regnen. Alles richtig gemacht, ein wunderbarer Tag geht zu Ende.

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    Literatur:

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