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    Skitourenwochenende im Rofan – Aufstieg zur Erfurter Hütte

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    Skitourenwochenende im Rofan – Aufstieg zur Erfurter Hütte

    Abgewandelte Pistenskitour

    An der Talstation der Rofanseilbahn kann man entspannt auf einer Bank auffellen. Von hier läuft man die Straße bis zum oberen Parkplatz hoch. Hier beginnt die Piste der Talabfahrt. Dieser folgt man bis zu einer kleinen Brücke. Nach der Brücke entscheiden wir uns nach links auf den Sommerwanderweg in den Wald abzubiegen und nicht für die langweilige, schmale Talabfahrtsroute. Das kann hier jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist.

    Jetzt laufen wir durch stillen, einsamen Wald. Man geht entlang eines Baches, überquert ihn mehrmals und muss dann die teilweise engen Serpentinen und steilen Wanderwegstufen mit den Skiern „hinaufklettern“. Wer hier eher lange Ski hat und seine Kanten schonen will, sollte diesen Weg meiden. Doch wir suchen heute die Herausforderung, auch wenn wir dann doch öfter rückwärts rutschen und ab und zu fluchen. Ein großer Vorteil, hier machen wir schnell Höhe!

    Sobald man aus dem Wald raus kommt, steht man schon fast auf der Sonnenterrasse der wunderschön, urigen Buchauer Alm (1385m). Hinter der Alm folgt man der Skipiste bis zur Talstation des Mauritz Sessellift. Hier hat man wieder die Wahl: entweder man folgt rechts der steilen schwarzen Piste (am Ende Steilstufe), oder man wählt links die Normalpiste bis zur Erfurter Hütte.

    Wir wählen die Normalpiste, da sie weiter oben extrem breit wird. So stören einen die abfahrenden Skifahrer gar nicht und wir sie auch nicht. Man läuft auf die imposanten Dalfazer Felswände zu. Ist man dann auf dem Hochplateau angekommen, sieht man rechts die Erfurter Hütte von hinten. Denn erst wenn man hinter das Haus geht, eröffnet sich der fantastisch breite und tiefe Blick aufs Karwendel, das Inntal und natürlich den Achensee.

    Wer nicht übernachtet, fährt die Pisten wie bei der Aufstiegsvariante ab.

    Wir wollen den hohen Ausgangspunkt am folgenden Tag für eine schöne Skitour nutzen und verbringen die Nacht in der Koje „Biwak I“, des schön renovierten Matratzenlagers der Hütte. Wohin es ging, verrate ich im nächsten Bericht.

    Literatur:

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