Vom Parkplatz am Gasthaus vorbei geht es auf einem erkennbaren Weg Richtung Südwesten. Nach der zweiten Kehre verlässt man den Weg, der an einem Wasserreservoir endet und steigt einen steilen Hang gegen Westen auf. Bei entsprechender Schneelage kann man einem Fußweg folgen, der ebenfalls steil entlang der Kante am Südrand des Hanges aufwärts führt. Nach einigen Höhenmetern erreicht man eine Almwiese, die man sich südlich haltend hinaufstiegt, bis zur Waldgrenze.

Einmal passiert man eine schmale Stelle zwischen Bäumen hindurch. Ohne an Höhe zu verlieren, überquert man in Richtung Süden einen Graben in das Schöntal hinein. Hier steigt man steil auf einem Moränenrücken oder zwischen dem Moränenrücken und dem markanten , das Tal gegen Süden begrenzenden Schöntalwänden, in Kehren Richtung Westen bergauf. Die Morgensonne dahinter lässt die Bergkette erstrahlen. Bis hier erschweren uns bereits drei herunter gekommene Lawinen den Aufstieg.

Man überquert zwei Geländestufen, bis man auf der Höhe von ca. 2800m das Talende erreicht. Nun läuft man leicht in Richtung Südwesten den Gipfelhang hinauf. Je nach Verhältnissen wird bereits nach wenigen Höhenmetern das Skidepot eingerichtet. Bei günstigen Bedingungen kann man den steilen Hang mit Skiern bis zur Hälfte hinaufsteigen.

Abfahrt wie Anstieg. Bei der Abfahrt kann man im unteren Teil, wo man beim Aufstieg ins Schöntal gelangt, dem Tal südlich dem sich erweiternden Bachgraben folgen. Bis man auf den Sommerweg des Westfalenhauses kommt. Diesem folgt man durch ein kurzes Waldstück bis zum Wasserreservoir, wo man wieder auf die Aufstiegsspur trifft.

Fazit

Die Schöntalspitze ist bei gutem Wetter ein schöner Aussichtsgipfel. Man hat von oben Einblick in die Tourengebiete vom Westfalenhaus und der Neuen Pforzheimer Hütte. Über die Westhänge hat man einen steilen Anstieg und Abfahrt. Nach mehreren sonnigen Tagen und kalten Nächten ist mit Bruchharsch zu rechnen. Der Anstieg vom Skidepot zum Gipfelkreuz kann aufgrund von eingeblasenem Schnee und dem plattigen Untergrund beschwerlich sein, ist aber sehr lohnenswert.

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Marisa
Marisa hat in Innsbruck studiert - eine Traumstadt mitten in den Bergen! Jetzt lebt sie in Basel und erkundet die Schweizer Alpen. Sie liebt das Gefühl, wenn sie nach einer langen Tour mit einem zufriedenen Grinsen wieder nach Hause kommt und schon den nächsten Trip kaum erwarten kann. Die Mischung von Bewegung und Natur im alpinen Gelände macht ihr einfach Spass und hier will sie das mit euch teilen.

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