Wir starten im Ort Can Picafort. Von hier fährt man ans westliche Ende des Ortes und dann über Alcudia in Richtung Port de Pollenca immer an der Küstenlinie entlang. Hier gibt es einen breiten, rot markierten Radweg, auf dem man sogar zu zweit nebeneinander fahren könnte. Besonders vor, in und nach den Ortschaften durchrollt man unzählige Kreisverkehre. Sie sind ideal um sich zu orientieren und man folgt den braunen Schildern zum Cap de Formentor. Nach dem letzten Kreisverkehr beginnt nun der erste Anstieg bis hoch zum ersten großen Aussichtspunkt. Während des Anstieges hat man einen tollen Blick zurück auf die Bucht von Pollenca und man vergisst schnell die Anstrengung. Erst im letzten Jahr (2014) wurde die komplette Strasse zum Cap de Formentor erneuert und es macht wirklich Freude, auf dem neuen Asphalt dahin zu rollen.

Am ersten großen Aussichtspunkt sollte man unbedingt absteigen und bis zum Ende des Felsens laufen, denn von hier hat man an den Klippen einen krassen Tiefblick ins Meer hinab und erfasst die Ausdehnung des Caps. Danach geht es auf etwas schmälerer Straße zuerst in einigen Serpentinen durch Wald bergab und dann gibt es auch immer wieder flache Abschnitte. Die Straße schlängelt sich entlang der Felswände und man genießt immer wieder einen freien Blick auf das tiefblaue Mittelmeer. Gegen Ende des Caps fährt man durch eine kargere Felslandschaft, wo man keinen Schatten findet. Am Ende der Halbinsel sieht man dann den weißen Leuchtturm, der dann nur noch einen letzten Anstieg entfernt ist.

Da wir uns hier auf einem schmalen Küstenstreifen befinden, müssen wir den gleichen Weg auch wieder retour strampeln. Jetzt weiß man leider schon, wann die Anstiege kommen. Wer mag kann auf dem Rückweg einen kurzen Stopp am Strand vor dem Hotel Formentor machen. Er ist wunderschön und besonders in der Vorsaison bei dem kalten Wasser noch wenig frequentiert. Da wir an einem sehr heißen Tag unterwegs waren, geht uns jetzt das Wasser aus und wir machen in Port de Pollenca einen kurzen Abstecher in den Supermarkt. Danach radeln wir bis Alcudia und gönnen uns eine Kugel Eis in einer netten Gasse der schönen Altstadt.

Literatur:

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Marisa Huber
Marisa hat in Innsbruck studiert - eine Traumstadt mitten in den Bergen! Jetzt lebt sie in Basel und erkundet die Schweizer Alpen. Sie liebt das Gefühl, wenn sie nach einer langen Tour mit einem zufriedenen Grinsen wieder nach Hause kommt und schon den nächsten Trip kaum erwarten kann. Die Mischung von Bewegung und Natur im alpinen Gelände macht ihr einfach Spass und hier will sie das mit euch teilen.

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