Wir starteten direkt in Innsbruck und fuhren nach dem Westbahnhof links den Wald hoch in Richtung Natterer Boden und Natterer See. Man folgt einfach den gelben Wanderschildern immer bergauf über Waldwege, zum Teil steinig mit einigen Wurzeln. Wer sich ca. eine Stunde sparen möchte, kann auch mit dem Auto direkt nach Mutters an die Talstation der Mutterer Bergbahn fahren und dort auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken (bei Innsbruck/ Süd von der A12 abfahren und über Natters bis Mutters). Möchte man als Rückweg dann aber nicht wieder den gleichen Weg herunterfahren, muss man zum Auto wieder ein Stück bergauf fahren.

Als wir dann oben auf dem Natterer Boden ankamen, geht es erst einmal flach über den Rücken bis an den Waldrand Richtung Natters. Vom Waldrand fährt man dann an schönen Blumenwiesen nach Natters bis zur Dorfkirche hinunter. Von dort folgt man den gelben Wanderschildern Richtung Mutters. Der Weg führt vom Dorf wieder hinauf auf eine ruhige Straße im Wald und dann entlang von Wiesen bis zur Dorfstraße. Dieser folgt man dann bis in den Ort und dann der Beschilderung zur Mutterer Bergbahn. Von hier geht es auf einer Schotterstraße nun 2 Stunden immer stetig bergauf bis zur Mutterer Alm. Der Weg ist mit roten „Mountainbikeroute“ Schildern und der Nr.510 gut ausgeschildert. Oben angekommen hatte leider noch keine der Hütten geöffnet. Die Sennalpe liegt neben der Mutterer Alm und hat ab Juni, je nach Wetterlage geöffnet. Von hier hat man wie auch auf dem Weg bergauf, immer wieder einen tollen Blick auf den gegenüberliegenden Patscherkofel und auf Innsbruck und das Inntal in Richtung Osten. Nun kann man auf dem selben Weg wieder nach Mutters hinabfahren, oder aber der Querung übe die Raitiser Alm (1553 m)  zur Kreither Alm (1492m) folgen. Hier erwartet einen ein herrlich, leicht auf und ab verlaufender Panoramaweg, der sich wirklich lohnt! Man hat ständig einen tollen Ausblick. Die Kreither Alm war Mitte Mai bereits geöffnet und läd zum Einkehren ein. Von dort geht es dann auf breiten Waldwegen hinab ins Dorf Kreith. Von hier folgt man der Straße nach Mutters. Ab Mutters fuhren wir wieder den selben Weg über Natters und den Natterer Boden zurück nach Innsbruck, so dass wir die spaßige Abfahrten durch den Wald noch mitnehmen konnten!

Fazit der Tour

Die Tour hat ab Mutters eine gleichmäßige Steigung bis hinauf zur Mutterer Alm, was einen gleichmäßigen Fahrrhythmus erleichtert. Man hat auf der ganzen Tour immer wieder wunderschöne Ausblick und Weitblicke auf die Nordkette, ins Stubaital und ins Wipptal bis zu den italienischen 3000ern. Man sollte vor der Tour schauen, ob eine der Hütten auch wirklich geöffnet hat. Ansonsten muss man sich ein Vesper und genügend Trinken mitnehmen.

Tour in 3D (ohne Rückweg)

http://www.stubai.at/de/sommer/biken/mountainbike

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Marisa Huber
Marisa hat in Innsbruck studiert - eine Traumstadt mitten in den Bergen! Jetzt lebt sie in Basel und erkundet die Schweizer Alpen. Sie liebt das Gefühl, wenn sie nach einer langen Tour mit einem zufriedenen Grinsen wieder nach Hause kommt und schon den nächsten Trip kaum erwarten kann. Die Mischung von Bewegung und Natur im alpinen Gelände macht ihr einfach Spass und hier will sie das mit euch teilen.

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