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    Kochsystem MiniMo von Jetboil im Test

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    Kochsystem MiniMo von Jetboil im Test

    Eben noch auf der Outdoor-Messe gesehen, und schon im Test bei aufundab: der Jetboil MiniMo Gaskocher! Der MiniMo ist die Weiterentwicklung der bekannten Kocher-Systems Sol (Ti)und ersetzt dieses ab 2015.

    Was ist neu?

    Zuerst fällt das neue Format auf: etwas gedrungener, nicht mehr so hoch, dafür ist er etwas in die Breite gegangen. Der zweite Blick verrät dann noch weitere Details, die darauf schließen lassen, dass sich die Entwickler nicht nur die Schwachstellen des Sol aufgearbeitet haben, sondern sich auch auf Kundenwünsche eingelassen haben. Der Henkel ist nun kein weicher Streifen Isoliermaterial mehr, sondern besteht aus zwei klappbaren und silikonbeschichteten Drahtbügel. Im Deckel ist der Standfuß für die Gaskartusche eingefasst, der beim Vorgänger einfach in den Topf gelegt wurde. Ansonsten gibt es im Deckel immer noch den praktischen Ausguss und Trinköffnung.

    Grundlegend neu aber – neben dem offensichtlich anderen Format – ist die vom Jetboil Joule inspirierte Düse. Sie wurde komplett überarbeitet und lässt nun eine deutlich feinere Regulierung des Gasaustritts zu. Damit entwächst der Kocher seines tristen Wasserkocher-Daseins und wird zum Kocher, in dem man richtig kochen kann. Die Flamme kann so weit herunter reguliert werden, dass es kein Anbrennen des Essens mehr gibt. Der Brenner mit FluxRing (dem integrierten Wärmetauscher) rastet nun auch einfacher und besser am Topf ein. Beides passt, mitsamt einer kleinen Gaskartusche, seitwärts in den Topf hinein.

    Ob man jetzt die Cozies, die Thermo-Isolierungen um den Topf herum, tatsächlich in verschiedenen Designs nachkaufen will, sei mal dahin gestellt – jedenfalls kann man das jetzt. Pimp your Kocher! Bei der Grande Coffee Press jedoch könnte ich dann aber schon schwach werden 😉

    Neuerungen überzeugen

    Durch den größeren Durchmesser des 1 Liter fassenden Topfes, der zugleich etwas niedriger ist, lässt sich auch mit normalen Löffeln bequem daraus essen –  und zwar bis zum Topfboden! Keine eingesauten Hände mehr vom Versuch, die Reste aus den Tiefen des Topfes zu kratzen. So kleine Änderungen können so viel bewirken und dem Produkt so viel Mehrwert bescheren!

    Fazit

    Auf jeden Fall eine durchdachte Weiterentwicklung eines Klassikers, die gut gemacht ist und sich lohnt. Das neue Format macht Spaß, man kann endlich richtig kochen und das Gesamtgewicht ist immer noch akzeptabel. Wer also noch einen All-in-One-Kocher für eine bis maximal zwei Personen sucht, sollte sich den Jetboil MiniMo ab 2015 mal genauer ansehen.

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