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    Klettern am Nagelfluh in Zihlschlacht

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    Klettern am Nagelfluh in Zihlschlacht

    Aus der Reihe: auf der Suche nach kletterbarem Fels in der näheren Umgebung. Diesmal: Nagelfluhklettereien in Zihlschlacht.

    Die Suche brachte uns nach Zihlschlacht. Auf der Karte zu finden bei Zihlschlacht-Sittersdorf. Ein Stück weiter, rechts oben in einem Wäldchen, findet sich eine etwa 15 Meter hohe Steilwand aus Nagelfluhgestein. Am Wandfuß ist eine Grillstelle eingerichtet, in der Höhle kann sogar (auf Anfrage) geschlafen werden. Topos gibt’s bei Kletterführer Hohlenstein (pdf).

    Beim ersten Anblick des Felses wurde mir etwas seltsam zumute, ich war hin und her gerissen zwischen “boah, total griffig” und “ohmeingott, ist das bröselig”. Wir verzogen uns gleich in den “Kinderbereich” und kletterten dort die lohnenden Routen zwischen III und V-.

    Ab dem IV Grad merkt man: so griffig wie es aussieht, ist der Fels nicht. Der Griff muss erst einmal gefunden werden. Eine verwirrende Anzahl von festgebackenen Kieselsteinen in allen Größen und Formen macht die Suche nach geeigneten “Henkeln” ein hoffnungsloses Unterfangen. Der positive Nebeneffekt: vom vielen Suchen ermüden die Muskeln schnell, so wird man gezwungen, sauberer zu klettern, gut zu stehen und vor allem den einmal genommenen Griff einfach zu halten – was besseres kommt wahrscheinlich nicht. Genaue Blicke erleichtern das Suchen, denn Griffspuren sind bei genauem Hinsehen schon zu erkennen.

    Beim Wechsel an die Hauptwand ergab sich dann gleich eine weitere Schwierigkeit: die tollen Griffe bestehen aus Löchern, aus denen die Kieselsteine herausgebrochen sind. Je nach Belastungsrichtung können die teils scharfen Kanten, die nach einem solchen Ausbruch noch übrig bleiben, recht schmerzhaft sein.

    Besonders in abdrängenden Stellen wie an dem Mini-Bäuchlein in der Route “Pin Up (5c)” hörte man dann doch den einen oder anderen Fluchen. Ganz anders die Route “Fitnesstest (5c)” – bis an die Schlüsselstelle sehr bequem zu klettern, dann plötzlich: glatt! Beherztes Aufstehen ist hier gefragt, um an den nächsten Griff zu kommen. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit zum Umlenker.

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