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    Elbsandsteingebirge… ab in die wilde Hölle!

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    Elbsandsteingebirge… ab in die wilde Hölle!

    Auch wenn wir nur bedingt erfolgreich den Forststeig gelaufen sind, hat es uns die Landschaft so richtig angetan, dass wir noch einen Tag im Elbsandsteingebirge verbringen möchten.

    Nach einer erholsamen Nacht auf dem Campingplatz Ostrauer Mühle (bei Altendorf) strotzen wir vor Energie und starten bei purem Sonnenschein (!YES!) . Wie so viele andere stürzen wir uns auf den Malerweg. Als Kletterer ist ein Abstecher zum Falkenstein Pflicht. Hier ist es wesentlich ruhiger und doch soo schön! Einige Wände werden eifrig bezwungen und wir gesellen uns einige Zeit dazu. Im Elbsandstein ist das Benutzen von Friends, Klemmkeile, Magnesia etc. verboten. Hier wird noch mit Seilen und Knoten geklettert. Der Sandstein dankt`s.

    Der Schrammstein ist überlaufen, aber das hat seinen Grund. Eine grandiose Aussicht! An den schmalen Wegen ist Staugefahr. Dies ist auf dem darauf folgenden Gratweg immer wieder ein Thema. Vor dem Zurückesteig ist es zwar schon ruhiger, dennoch biegen wir zu den Affensteig ab.

    Unterhalb des Carolafelsen geht es dann in die Hölle, oder wilde Hölle. Das ist unklar, da der schmale Weg plötzlich weg ist. Wir freuen uns über jeglichen Pfad, der an irgendwelchen Kletterfelsen vorbeiführt. Also eher zwischen den Höllen gewandert. Pff. Oha, mein Puls steigt und ich mecker nicht mehr. Ein untrügliches Zeichen, dass mir das Herz in die Hose rutscht. Die Pfädchen verlaufen zum Teil spektakulär steil über Wurzeln und durch Gestrüpp. Jetzt ist uns die Namensgebung klar.

    Ich freue mich wie verrückt, als wir endlich wieder einen breiten, ausgelatschten Weg finden. Der Malerweg. Es wird Zeit für den Rückweg zum Flösser Campingplatz. Wir möchten an dem Flüsschen Kinitzsch entlang laufen und stellen uns auf ein gemütliches Auslaufen ein. Doch dieser Teil des Flössersteig ist stellenweise anspruchsvoll für die müden Beine. Nochmals konzentrieren und dann… endlich… am Ziel die Beine hochlegen und bei einem Bierchen alles nachwirken lassen. Traumhafte Tour.

    Literatur: 

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