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    Duro 15 – der neue Trailrunningrucksack von Osprey

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    Duro 15 – der neue Trailrunningrucksack von Osprey

    Zur Eröffnung der Bergsaison 2017 bringt Rucksackspezialist Osprey die Duro-Serie. Wir haben uns den Großen der Reihe angeschaut, den Duro 15.

    Mit der großzügigen  Ausstattung des Duro 15 zeigt Osprey, wohin die Reise geht und stattet den Laufrucksack mit durchdachten Details und viel Zubehör für lange Touren aus.

    Aufbau und Materialien

    Die mitgelieferte 2,5 Liter Trinkblase wird in einem von außen gut erreichbarem Fach untergebracht, die beiden 500ml Soft Flasks mit Trinkhalm sind in den Taschen am Schulterriemen verstaut. Dort befinden auch zwei weitere kleinere Fächer für Gels oder andere Dinge, die schnell erreichbar sein sollen, sowie ein mit Reißverschluß gesichertes Fach für zum Beispiel das Mobiltelefon oder MP3-Player – und das obligatorische Pfeifchen für das Notsignal. Zusätzlich gibt es links und rechts zwei von außen zugängliche und verschließbare Fächer. Komplettiert wird das Platzangebot mit zwei ebenfalls per Reißverschluss gesicherten Fächern an den Hüftflossen sowie einem “Frontallappen” aus Stretchmesh, wie man ihn von Bikerucksäcken kennt, in welches man eben mal kurz die Jacke stopfen kann. Von oben heran kommt man an das Fach für die Trinkblase, an eine kleinere Tasche für Kleinkram sowie an das Hauptfach heran. 

    Der Duro 15, erhältlich in zwei Größen (S/M und M/L), schmiegt sich eng an den Rücken an und wird dort von einem Hüft- und zwei abnehmbaren, elastischen Brustgurten gehalten.

    Das Tragesystem ist durch das eingesetzte grobe Mesh sehr luftig, auch die Träger sind geschlitzt und mit Mesh überzogen, so dass Feuchtigkeit schnell verdunsten kann.

    Praxistest

    Befüllen, aufsetzen, festzurren…  direkt fällt auf, dass der Duro wunderbar einfach einstellbar ist. Falls er, wie bei der Trainingsrunde, nicht zu voll gepackt ist, lässt er sich recht gut komprimieren. Los, erst einmal die kleine Testrunde durch den Park. Klar, ein neuer Rucksack fühlt sich erst einmal “neu” an, doch bei Kilometer 2 vergesse ich ihn schon fast. Hier und da ein wenig nachjustiert, passt. Der Rucksack fühlt sich auf Trails sicher richtig gut an, so eng schmiegt er sich an den Körper, er trägt sich tatsächlich beinahe wie eine Weste.

    Der nächste Test fand dann unter Realbedingungen statt. Gut befüllt für eine fünf Stunden Tour – “Speedhiking” – wie man das wohl auf Neudeutsch nennt, pappe ich die Stöcke dran und gehe los. Mit Wasser und Salamibrote komme ich auf etwa 4 Kilo, durch die breiten Riemen verteilt sich das Gewicht gut. Die vielen, gut erreichbaren Taschen machen wirklich Spaß. Kamera, Gels, Handy, Wasserflaschen sind alle mit einem Griff gut erreichbar – ohne sich die Arme zu verrenken und blind in irgendwelchen Netztaschen herumzuwühlen. Im März hatten wir doch eher Aprilwetter, sowohl kurz/kurz als auch Jacke war dabei, die gute Atmungsaktivität des groben Mesh-Netz-Rückens macht auch bei warmem Wetter Spaß.

    Beim Packen sollte man, wie üblich, darauf achten, dass man möglichst hoch packt, also die schweren Sachen wie Wasser nahe und hoch am Rücken packt, sonst schlenkert der Duro etwas. Aber wie gesagt, das tut jeder andere Rucksack auch.

    Ein kleines Manko stellt das Fach für die Trinkblase dar: oben herum laufen zwei Reißverschlüsse, der näher am Körper ist für das Trinksystem. Im Eifer des Gefechts fummelte ich öfter mal diesen auf, nur um dann im falschen Fach zu landen. Aber hey, das ist nichts, an das man sich nicht auch gewöhnen kann.

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