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    Das Murnauer Moos im Winter

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    Das Murnauer Moos im Winter

    Das Murnauer Moos

    Das Murnauer Moos ist mit 32 Quadratkilometerdas größte zusammenhängende und naturnah erhaltene Moor Mitteleuropas. Es entstand nach der letzten Eiszeit, als sich der Loisachgletscher zurückzog und der hinterlassene See langsam verlandete. Auch heute noch ist das Murnauer Moos von zahlreichen Bächen durchzogen und bietet so auch seltenen Pflanzen und Tieren einen geschützten Lebensraum. In den Sommermonaten findet man hier nebst seltenen Vögeln auch Ornithologen, die selbige beobachten und Biologen, die auf dem Boden herumkrabbeln. Im Winter ist es naturgemäß etwas ruhiger.

    Auf dem gut ausgeschilderten, rund 15 Kilometer langen Rundweg durch’s Murnauer Moos durchstreift man verschiedene Landschaften: Das Flachmoor, kleine Wäldchen, und das Hochmoor “Am Langen Filz”.

    Zu Beginn der Wanderung geht es flach und auf breitem Weg durch die teils bewirtschaftete Mooslandschaft. Die Kulisse ist gerahmt von Estergebirge mit der Hohen Kiste und den Ammergauer Alpen mit dem Hörnle, im Taleinschnitt dazwischen das Wettersteingebirge mit Alpspitze und Zugspitze.

    Etwas weiter steigt man sanft in ein Wäldchen auf, um dann über einen Holzbohlenweg durch ein besonders geschütztes Hochmoor und von dort aus weiter zu den Siedlungen Westried und Moosrain zu gelangen. Durch die Dörflein geht es, mehrmals die Bahnlinie kreuzend, auf der Höhe zurück nach Murnau.

    Die hier beschriebene Variante mit Startpunkt Münterhaus ist für Touristen sehr empfehlenswert, da man so das berühmte Münterhaus, die Kottmüller-Allee und das Ramsachkirchlein mit dem beliebten Gasthaus Ähndl auf der Strecke hat. Wer mag, kann von dort aus auch noch einen Abstecher zur Lourdesgrotte machen.

    Wegbeschreibung

    Startpunkt ist der Tengelmann- oder Feneberg-Parktplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite zieht ein Sträßchen hoch und am Münterhaus vorbei und dann mündet in die Kottmülleralllee. Am Ende der Allee stößt man auf einen schönen Aussichtspunkt, der das erste Mal den Blick auf’s Moos freigibt. Sobald möglich, den Abzweig links zum Ähndl hinunter nehmen, um von dort aus den in den Rundweg einzusteigen. Ab hier der Beschilderung durch’s Moos folgen. Am Ende des Rundwegs auf gleichem Weg, wieder hinter dem Ähndl hinauf, durch die Allee und zurück zum Parkplatz.

    Literatur:

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