Der Anfang

Zuerst hatten wir den berühmten Malerweg im Elbsandsteingebirge geplant. Allerdings haben Berühmtheiten die Eigenheit, stets von Bewunderern umgeben zu sein. Das schreckte mich ab. Denn auf einer Wanderung (blöderweise auch noch in der Ferienzeit), möchte ich nicht um eine Übernachtungsmöglichkeit kämpfen müssen. Oder vorbuchen… nenene….gar nicht mein Ding. So holte ich mir bei einer freundlichen Mitarbeiterin des Forstbezirks Sachsen weitere Vorschläge , wie ich den Nationalpark erkundschaften könnte. Sie empfahl mir den Forststeig, einen Trekkingweg, der allerdings erst 2018 ausgeschildert und präpariert sein wird. Das hört sich so richtig abenteuerlich an und trifft genau meinen Geschmack. Bisher gab es nur einige Testläufe von Bloggern, Kartogaphen etc., deren Berichte ich zur Vorbereitung las. Der Weg sei nur provisorisch mit wenigen orangen Punkten markiert und führt meist über Trampelpfade, Forstwege und Wanderwege. Die Erstbegeher empfehlen einen guten Orientierungssinn und zudem eine Ausrüstung, die für alle Eventualitäten ausreicht.  

Planung

  • Eine Karte mit dem eingezeichneten Forststeig ist erst im Sept. 2017 erhältlich. Was ziemlich doof ist, denn ich bin 2 Wochen früher unterwegs. Somit dient mir nur die grobe Übersichtskarte des Forstbezirks Sachsens als Grundlage: Forststeig_Karte_Routenfuehrung Quelle Sachsenforst
  • Detailkarten (auch laminiert) gibt es bei dem Kartographen Rolf Böhm, der mir die Karten für die sächsische Schweiz und den böhmischen Abschnitt zukommen lässt.
  • Meine Wanderausrüstung sollte ausreichend sein. Für alle Fälle besorge ich noch einen Wasserfilter. Ansonsten füllen wir unsere 50-Ltr. Rucksäcke mit dem üblichen Haushalt:
    • Schlafzimmer: Isomatte/Zelt/Sommerschlafsack
    • Küche: Kocher/Geschirr/Notrationen Essen/Schweizer Taschenmesser
    • Kleiderschrank: 2 kurzärmlige/1 langärmliges Merinoshirt/2x Unterwäsche/1 Paar Socken/Regenkleidung
    • Bad: Zahnbürste/Zahnpasta/Zahnseide
  • Meine beste Absicherung und Lebensversicherung ist H… mein Begleiter schlechthin, den ich gar nicht mehr missen möchte. Seine Zusage, mich zu begleiten, ist der Hauptgewinn.

Für die ca. 100 km lange Trekkingstrecke werden 4-5 Tage empfohlen. Erfahrungsgemäss benötige ich immer etwas länger und rechne für 6 Tage, was sich als seeehhhr weise rausstellen wird…

Los gehts mit Tag 1

Literatur:

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