Der Frühling kündigt sich an und schon zieht es die Outdoor-Liebhaber bei den ersten Sonnenstrahlen nach draußen. Ob in die Berge, an den See oder durch den Wald – Gutes Wetter lässt sich beim Wandern in vielfältigen Locations genießen.Natürlich ist es umso schöner, je weniger andere Menschen auf denselben Pfaden wandeln. Deshalb wählen viele Wanderbegeisterte zunehmend abgelegene Orte, um in Ruhe und ganz im Einklang mit der Natur zu sein. Das bietet sicherlich viele Vorteile, birgt jedoch auch so manche Gefahren: Häufig besteht abseits der ausgezeichneten Wanderstrecken nur sehr eingeschränkter oder überhaupt kein Handyempfang, weswegen im Notfall schwierig Hilfe geholt werden kann. Da wahrscheinlich selten andere Wanderer des Weges kommen, werden die Betroffenen vermutlich auch nicht durch bloßen Zufall entdeckt. Dieser Artikel stellt vier smarte Gadgets vor, wie auf Wanderungen in entlegenen Gebieten dennoch Kontakt zur Außenwelt aufgebaut werden kann.

Gadget #1: GPS-Gerät

Zur Orientierung im Gelände, insbesondere auf abgeschiedenen Wanderungen, sollte nicht auf ein GPS-Gerät verzichtet werden. Garmin & Co. bieten diverse Allround-Geräte, die mithilfe einer eingeblendeten Karte erkennen lassen, wo sich der Wanderer gerade befindet. Für GPS-Geräte sprechen ihre Schlag- und Wasserfestigkeit sowie der ausdauernde Akku. Auch das Smartphone kann als GPS-Gerät verwendet werden, wodurch sich der Träger ein Gepäckstück spart. Gleichzeitig bietet das Handy vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten für einsame Nächte im Zelt: So können zum Beispiel Videospiele im Internet gezockt oder clevere Sportwetten auf die Zukunft seines Lieblingsvereins platziert werden. Mit dem Handy als treuem Begleiter muss der Abenteurer so auch auf fernen Wanderungen nicht auf seine Online-Hobbies verzichten.

Gadget #2: Rettungspunkte-App

In fast allen deutschen Bundesländern existieren sogenannte Rettungspunkte, die in GPS-Geräten und Wanderkarten verzeichnet sind und das Auffinden von Personen im Notfall erleichtern. An diesen Rettungspunkten ist das Absetzen eines Handynotrufs gewährleistet und den betreffenden Rettungskräften liegen Koordinaten und Anfahrtswege vor. Die Smartphone-App „Hilfe im Wald“ eignet sich beispielsweise zum Auffinden des nächsten Rettungspunktes und ermöglicht so Rettung aus einer misslichen Lage.

Gadget #3: Solarladegerät

Für Mehrtageswanderungen, Trekkingtouren oder Campingtrips ist ein Solarladegerät ein unverzichtbarer Begleiter. Die Akkus von GPS-Gerätes, Smartphones oder Foto-Kameras sind auf eine regelmäßige Stromzufuhr angewiesen, um zu funktionieren. Alle technischen Gadgets bringen nichts, wenn sie sich nicht anschalten lassen. Daher sollte jeder Wanderer sich ein leichtes und handliches Solarpanel zulegen, das auch in abgelegenen Gegenden ohne Zugang zu Strom die eigenen Geräte kostenlos auflädt. Selbst eine weniger intensive Frühlingssonne reicht für das umweltfreundliche Auftanken von Geräteakkus aus.

Gadget #4: Hightech-Schuhe

Ein futuristisches Wander-Gadget kommt von dem französischen Unternehmen eVone. Die Tochter eines Schuhherstellers entwickelte Treter, die Hilfe rufen können, wenn ihr Träger stolpert und fällt. Das funktioniert dank elektronischer Sohlen, in die unter anderem ein Chip für die GPS-Satellitenortung, ein Bewegungssensor und ein Gyroskop eingebaut sind. Die Sensoren erfassen den Sturz des Schuhträgers und schicken eine Nachricht über ein Schmalbandnetz an das eVone-Callcenter, das wiederum die vom Schuhträger vorher festgelegten Personen benachrichtigt. Dies ist insbesondere für allein wandernde Personen eine kluge Anschaffung. Dennoch sollte bei allem technischen Fortschritt nicht vergessen werden, dass auch immer eine analoge Karte als Back-up in jedes Wandergepäck gehört. In diesem Sinne: Raus geht´s, der Berg ruft!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.