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Ski, Trekking oder Nordic Walking – Geschichte und Vergleiche der unterschiedlichen Stockarten

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Es gibt verschiedene Aktivitäten und Sportarten, die auf die Nutzung von Stäben zurückgreifen, sei es beim Nordic Walking, Trekking, Skifahren oder dem Biathlon. Auch wenn sich diese Stäbe auf den ersten Blick sehr ähneln mögen und es Gemeinsamkeiten gibt, sind diese für die jeweiligen Sportarten individuell angepasst. Aus dem Grunde gibt es ebenfalls große Unterschiede unter den Stockarten.

Skisport

Quelle: pixabay.com
Quelle: Pixabay.com

Geschichte der Skistöcke

Der sogenannte Skistock wird bei so gut wie allen Skisportarten mit Ausnahme des Skispringens angewandt. Hierzu zählt das Ski Alpin, Freestyle-Skiing, Biathlon und der Skilanglauf. Skiing ist dabei keine Erfindung des modernen Sports. So sind chinesische Forscher der Auffassung, dass Menschen schon vor 8000 Jahren Skier in China benutzt haben, während man in Russland die Erfindung für sich beansprucht. Allerdings wurden auch in Norwegen jahrtausendealte Höhlenmalereien gefunden, weshalb der echte Ursprung der Skier weiterhin umstritten bleibt. Mit Gewissheit kann jedoch gesagt werden, dass der moderne Skisport eine Erfindung der Norweger ist. Dieser hat es geschafft, sich auch in Deutschland durchsetzen zu können. Hierzulande gibt es laut einer Studie der Sporthochschule Köln 22,9 Millionen Menschen, die gerne Wintersport betreiben. Aus dem Grunde verwundert es auch nicht, dass Wintersportereignisse auch im Fernsehen sehr beliebt sind. Die Beliebtheit des Skifahrens kann auch darauf zurückgeführt werden, dass sogar Anfänger in der Lage sind, Skifahren von Grund auf lernen zu können. Das Erlernen des richtigen Umgangs mit den Skistöcken mag bei der Ausrüstung dabei einer der einfachsten Aspekte sein. Allerdings sollte man als Amateur auch anscheinend selbstverständliche Dinge im Auge behalten. Da man sich beim Skifahren lange Zeit im Freien aufhält, muss man Taktiken entwickeln, um sich bei der Kälte warm halten zu können.

Unterschiede zwischen Skistöcken

Die Einfachheit ist auch den Materialien geschuldet. Heutzutage werden die Stäbe aus einer Kombination von Leichtmetallen wie Aluminium und Faserverbundkunststoff zusammengebaut. Der größte Unterschied unter Skistäben findet sich in der Länge. Mithilfe der Körpergröße kann die richtige Stablänge für jede Sportart ermittelt werden. Grob kann aber gesagt werden, dass man beim alpinen Ski meist hüfthohe Stäbe findet, während beim Skilanglauf Stöcke benutzt werden, die fast so lang sind wie die Skisportler selbst. Diese Art der Stäbe ist wohl die bekannteste, da diese auch in verschiedenen Varianten des Skilanglaufs wie dem Biathlon gefunden werden können. Bis auf das Gewehr beim Biathlon ist die restliche Ausrüstung bei den verschiedenen Skisportarten auch fast identisch.

Davon profitieren natürlich die Sportzulieferer. Als einer der prominentesten Vertreter der Branche gilt das deutsche Unternehmen Leki, welches Skistöcke aller Art herstellt. Hierzu gehört Ausrüstung für Amateure, aber auch Profis. So beliefert Leki auch Athleten für internationale Großturniere. Ein ganz prominentes Beispiel ist der norwegische Sportler Johannes Klaebo, der auf die deutschen Skistöcke vertraut. Sicherlich hat die hohe Qualität der Skistöcke dem Norweger helfen können, die letzte Weltmeisterschaft im Langlauf zu gewinnen. Auch im anstehenden Weltcup werden dem Norweger vom Buchmacher Betway die höchsten Gewinnchancen zugerechnet. Laut Stand vom 14. August hat Klaebo eine Siegesquote von 1,85, weit vor seinem russischen Konkurrenten Alexander Bolshunov, der nur auf eine Quote von 4,25 kommt. Natürlich darf man aber nicht außer Acht lassen, dass auch die beste Ausrüstung immer nur so gut ist, wie ihr Nutzer.

Andere Stockarten

Trekkingstöcke

pexels.com
Quelle: Pexels.com

Stöcke sind natürlich nicht nur beim Ski zu finden. Beim Trekking handelt es sich praktisch um klassische Wandertouren durch schwieriges Terrain wie Hügel oder Berge. Die richtige Ausrüstung hängt von der Zielstrecke ab und unterscheidet sich von Land zu Land, allerdings ist der Trekkingstock immer ähnlich aufgebaut. Die Stockspitzen sind je nach Gelände variabel austauschbar und können entweder aus Hartmetall oder Gummi bestehen. Hinzu kommen sogenannte Teller, die kurz über der Spitze zu finden sind und die Träger davor schützen sollen, mit dem Stab in Erdrisse oder zu weichen Untergrund hineinzurutschen. Hinzu kommt ein eingebautes Federungssystem, um Erschütterungen beim Abstieg abdämpfen zu können. Die Griffe sind breit, ergonomisch geformt und auf anstrengende Wandertouren ausgerichtet.

Nordic Walking

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

Nordic Walking hat seine Wurzeln in Finnland und gilt als eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Diese Ausdauersportart betreibt man durch schnelles Gehen, weshalb sie sich für Anfänger als auch Athleten eignet. Zwei Stöcke unterstützten die Sportler dabei, sich praktisch abstoßen zu können. Anders als beim Trekking ist man beim Nordic Walking nicht auf viele weitere Ausrüstungsgegenstände angewiesen, solange man über ein gutes Schuhwerk verfügt. Der größte Unterschied bei den Stöcken ist, dass die Griffe wesentlich dünner sind, da man sich mit diesen schneller abstoßen kann. Damit sind die Griffe mit Skistöcken vergleichbar. Die Spitze der Stäbe besteht aus Gummi und ist damit auf einen gepflasterten Untergrund ausgerichtet. Anders als beim Trekking steht der Fitnessaspekt und nicht eine Langzeittour im Vordergrund.

 

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