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Einsteigertipps zum Geocaching

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Geocaching, die moderne Form der Schnitzeljagd, ist in aller Munde. Was passiert da, wie funktioniert es, was muss ich beachten?

Was ist Geocaching?

Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd. Das Grundprinzip ist folgendes: auf speziellen Internetseiten werden von anderen Geocachern Informationen hinterlegt, die zu einem geheimen Versteck eines Geocaches führen. Mit Hilfe dieser Informationen zieht man dann los und versucht das Versteck des Geocaches zu finden. Erfolgreich gefunden, darf man sich auf einer Liste eintragen und den Fund im Internet "loggen", also als gefunden markieren.

Die Verstecke von Geocaches sind oft an besonders schönen oder sehenswerten Stellen, so gibt es zum Beispiel schöne Rundwanderungen, die an besondere Orte führen. Besonders schöne und liebevoll gestaltete Geocaches verpacken die Suche noch in einer Geschichte, z.B. in einem Spaziergang an historisch bedeutsamen Orten vorbei, und quasi nebenbei erfährt man einiges über die Orte und die Umgebung.

Das ist auch das Spezielle am Geocachen: man wird animiert, mehr draußen zu sein, entdeckt die Umgebung neu und verbringt Zeit an schönen Orten. Das Jagdfieber spielt natürlich auch eine Rolle. Gerade wenn man neu in der Gegend ist, sei es durch Umzug oder im Urlaub, entdeckt man die Umgebung auf eine ganz besondere Art und Weise. 

Wie funktioniert Geocaching?

Man benötigt natürlich ein GPS-Gerät oder ein GPS-fähiges Smartphone. Hinweise auf die Caches, also deren Beschreibung sowie die nötigen Koordinaten, finden sich auf diversen Plattformen im Internet. Die Bekannteste dürfte geocaching.com sein, aber auch opencaching.de.

Es gibt verschieden Typen von Geocaches:

  • Traditionals: wasserdichte Boxen in verschiedenen Größen, die auf bestimmten Koordinaten liegen.
  • Multi-Caches: ähnlich wie Traditionals, allerdings müssen verschiedene Zwischenstationen (die "Stages") angelaufen und kombiniert werden, um an die Endkoordinaten (das "Final") zu gelangen. Häufig muss man Rechenaufgaben lösen, Codes knacken oder Peilungen vornehmen, um sich von Stage zu Stage vorzuarbeiten.
  • Rätsel oder Mysterycache: bei Rätsel-Caches liegen die Koordinaten nur in verschlüsselter Form vor. Oft muss man zu Hause erst einmal recherchieren oder Rätsel lösen.
  • Nacht-Caches: wie der Name schon sagt: nur bei Nacht lösbar. Meist hilft nur das Licht einer Taschenlampe hier weiter!
  • dann gibt es noch einige Spezialformen wie Earth-Caches, Webcam-Caches, Letterboxes, Event-Caches usw.

Schwierigkeitsbewertung:

Zu Hause sollte man sich die Beschreibung gut durchlesen, diese enthält auch immer Hinweise auf die zu erwartenden Schwierigkeiten beim Suchen und Finden sowie das Terrain, auf dem man sich bewegen muss.

Einsteigertipps

Zu Beginn reicht ein Smartphone mit einer App wie der von Geocaching.com oder c:geo für Android. Diese Apps erlauben das einfach Verwalten der Caches, man kann sich die Beschreibung des Caches ansehen, direkt den Fund "loggen", Notizen hinzufügen uvm.

Je nach Cache-Art sollte man sich zu Hause vorbereiten, sich überlegen, was man an Ausrüstungsgegenständen mitnimmt. Immer dabei sollten der Ausdruck der Cache-Beschreibung sowie Zettel & Stift, Arbeitshandschuhe und Stirnlampe sein. Auch kleine Tauschgegenstände sollte man dabei haben - in vielen Geocaches sind Kleinigkeiten versteckt, die man dann tauschen und in anderen Geocaches wieder verstecken kann.

Grundregeln und Vorsichtsmaßnahmen

Geocaching ist in Mode, also sind recht viele Leute unterwegs. Deshalb hat Naturschutz oberste Prioriät - bleibt also bitte auf den Wegen! Auch Privatgrund darf natürlich nicht betreten werden. 

Vorsicht vor Muggels! Muggels sind die Nicht-Geocacher, die von der ganzen Aktion natürlich nichts mitbekommen sollten - schließlich ist man auf Schatzjagd! Außerdem könnten Neugierige das Versteck ausfindig machen oder gar zerstören.

Und nun: viel Spaß da draußen!

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