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Outdoor Wetter: kleine Wetterkunde für unterwegs

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Für eine sichere und erfolgreiche Tour spielt das Wetter eine wichtige, vielleicht sogar die wichtigste Rolle. Wir stellen Euch einige einfache Merkmale vor, die Euch helfen können, das Wetter unterwegs auf Tour und die zu erwartende Wetterentwicklung richtig einzuschätzen. So könnt Ihr die nötigen Konsequenzen daraus ziehen, zum Beispiel die Tour kurzfristig umplanen oder den Rückzug antreten

Das Hiking-Blog hat vor kurzem auch schon einiges zur Wettervorhersage anhand der Natur zusammengetragen, in diesem Artikel möchte ich das Thema fortführen und einige Euch typische Wolkenbilder oder Anzeichen für eine Wetterveränderung vorstellen. Ein Wetterumschwung kündigt sich (meistens) im Voraus an. Richtig gedeutet, können die Anzeichen auf Wetterverbesserung- oder Verschlechterung rechtzeitig erkannt werden und einiges zu Eurer Sicherheit am Berg beitragen.

Schlechtwetterboten

Einige Wolkenformationen und Kennzeichen einer Wetterverschlechterung sind zum Beispiel folgende:

Cumulonimbus
Cumulonimbus Gewitterwolke - zieht häufig nach Nordosten (©Turtleranger - Flickr)

Zirren

Zirren
Zirren mit dahinter liegenden Wolkenwand: Kaltfront ist im Anzug, Zeit für die Umkehr (©hsterr - Flickr)
  • Morgenrot: Wetterverschlechterung aus Westen
  • Abendrot bei Westwindwetter: schlechtes Wetter zieht nach Osten, klare Nacht
  • Halo um Sonne oder Mond zeigt feuchte Luft in der Höhe an, langsame Wetterverschlechterung​
  • Kondensstreifen von Flugzeugen bleiben lange am Himmel: feuchte Höhenluft, langsame Wetterverschlechterung
  • schlechter werdende Fernsicht bedeutet feuchte Luft, Wetterverschlechterung
  • Anzeige des Höhenmesser steigt, der Druck fällt: Wetterverschlechterung
  • Anzeige des Höhenmesser fällt, der Druck steigt schnell: oft folgt ein Druckabfall und Wetterwechsel

 

Schönwetterboten

Typische Boten einer Verbesserung des Wetters sind:

Zirrostratus
Zirrostratus: Warmfront ist im Anzug (©sean hattersley)
  • Kondensstreifen von Flugzeugen lösen sich schnell auf: trockene Höhenluft, stabiles Wetter
  • besser werdende Fernsicht zeigt trockene Luft und damit Wetterstabilisierung an
  • Nebel  im Tal: stabiles Hochdruckwetter, sofern der Nebel nicht ansteigt
  • Anzeige Höhenmesser fällt, der Druck steigt langsam und stetig: Wetterverbesserung

Keine Regel ohne Ausnahme

Keine Regel ohne Ausnahme, gerade nicht beim Wetter! Informiert Euch am Abend vor der Tour bei den Wetterdiensten. Für Vorhersagen nutze ich u.a. das Meteogramm von Meteoblue und das Bergwetter des Alpenvereins.

Gute Bücher zum Thema sind zum Beispiel

Habt Ihr auch noch weitere typische Wolkenbilder? Oder Tipps für gute Wetterdienste?

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