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Wank und Quer durch Matsch und Schnee

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Trainings- und Ausrüstungstest für's Val Grande, Teil 1.

Zwei Freunde aus Konstanz kamen zum Trainingscamp nach Murnau. Als gemütliche Eingehtour suchte ich uns den Wank aus. Die Option einer Bergbahn war Aufgrund des unbekannten Trainingszustandes meiner Begleiter ausschlaggebend für die Wahl des einfachen, aber dennoch schönen Aussichtsbergs über Garmisch-Partenkirchen.

Am Fuße der Wankbahn parkten wir und latschten etwas orientierungslos über den Parkplatz. Wahnsinn, wie viele Wohnmobile hier herumstehen! Am oberen Ende des Parkplatzes wendeten wir uns nach links und fanden so den Einstieg zum Wanderweg. Orientierung boten weitere Wanderer, also sind wir einfach hinterher. Die erste Zeit führt der Weg, mal schmal, mal breit, sanft empor. An einer Stelle bogen wir links ab, den spärlichen Trittspuren im Schnee folgend. Obwohl die Spuren deutlich gerade aus zeigten, folgten wir den nach rechts führenden Tierspuren. Etwas mehr Adrenalin tut uns gut, außerdem soll es im Val Grande auch teilweise schwierig sein mit der Orientierung. Die Orientierung an einem Wanderberg ist denkbar einfach: immer nach oben!

Irgendwann stießen wir wieder auf einen Weg, dem wir fortan folgten. Noch schnell das Panorama an der Mittelstation genossen, und ab jetzt wurde es matschig und schlammig. Die Neoshell-Membran meiner Altra Lone Peak Trailrunner ist wohl hinüber, denn oben angekommen waren meine Socken komplett durchnässt. Zum Aufwärmen und Trocknen der Socken bollerte im Berggasthaus der Holzofen. Die wenigen noch anwesenden Gäste schauten etwas verblüfft. Um so mehr erfreute sich der Mensch hinter der Essenstheke, so sehr, dass wir einen Salat zur Suppe und einen Nachtisch extra bekamen. Nach eben einer heißen Suppe, Kaffee und sehr reichhaltiger Nachspeise bummelten wir zur Bahn und ließen uns gemächlich abwärts tragen.

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